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WAHN ON TOUR
Anklam 2007
Die zweite Tour ging nach Meck-Pomm in die Hansestadt Anklam, wo das Treffen 2007 vom 14.05.-20.05. besucht werden sollte. Der Wahn
sollte die erste größere Strecke fahren, nach leider wieder 2 Jahren Standzeit. Es kam ein Hausbau dazwischen. Guter Dinge wurde "der
Graue" auf Kurzzeitkennzeichen zugelassen und die erste Probe-Tour "um den Block" gemacht. Auweia, auweia...was durften meine Ohren
da hören? Die linke Bremstrommel fiepte lustig bei jeder Bewegung vom Rad. Wie uncool dachte ich mir, da wird wohl eine Bremsbacke
etwas an der Trommel schleifen. Also...wir schreiben 2 Tage vor dem Start der großen Tour...schnell mal die Trommel runter und sehen
was los ist. Die Backen etwas bearbeitet, Trommel rauf und...es fiepte fröhlich weiter! Immer noch ziemlich uncool. Als nächstes kam
ich auf die Idee, mal nach den Radlagern zusehen, denn sonst ist ja nix mehr bewegliches an der Achse dran. Okay...ich hatte damals wohl
nen geizigen Tag bei Zusammenbau der Achsen, also fettete ich die Radlager schnell mal nach. Problem behoben...jetzt war's Cool.
Zweckmäßiger Weise kam auch etwas Fett an die Beifahrerseite und das Thema war erledigt. Nächste Proberunde um den Block...zum Geldautomaten
...alles cool...bis ich den Motor wieder anlassen wollte. Die Batterie war völlig im Keller. Wieder Uncool, aber warum? Nun ja, monatelanges
Stehen wird mit Entladung bestraft, die nicht wirklich mit 5 Minuten aufladen zu beseitigen ist. 1 Tag vor Abfahrt wollte ich nun die noch
nicht umgeschlagenen Sicherungsbleche an den Spurstangen bearbeiten, als ich netter Weise...*ironie-modus an*....schon jetzt erst...
*ironie-modus aus*...mitbekam, das sich mein inneres Antriebsgelenk auf der Fahrerseite etwas ins Getriebegehäuse eingeschliffen hatte.
Schlecht...warum nur? Nun ja, ich hab den Grund gefunden, der hier mal ausnahmsweise nicht angesprochen wird. :-) Okay...ich traute dem
Frieden halt trotzdem nicht, also beschloß ich eine Proberunde zu drehen, die um die 100 Kilometer sein sollte. Was kam raus...nix...alles
ohne Probleme. Es konnte also am Freitag morgen pünktlich losgehen.
So...gestartet wurde wieder vor der Haustür...wo denn auch sonst. :-) Erstes Zwischenziel sollte eine Pension in Ückermünde sein, erst
Bekannte besuchen und eine "letzte" Nacht in einem warmen Bett verbringen, bevor es an's Zelten gehen sollte.
Circa 200 Kilometer, 2,5 Stunden später und ohne jeglicher Probleme mit dem Wahn, kamen wir in unserer Pension in Ückermünde an.
Ein Parkplatz hatten wir schnell gefunden und auch wir wurden schnell gefunden...von FLIEGEN...jeder Menge FLIEGEN! Mein armes Auto...
Die letzte Nacht in "Bequemlichkeit" war jetzt zu Ende...ab zum Flugplatz, back to the Basics mit Zelt und Matte...ab nach Anklam!
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