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MY CAR - Revision Zwei
Austausch des Heckblechs (2)
Freigiebig wie die Jungfrau Maria...naja ich glaube wohl mehr als die...stand mein Gefährt nun da. Alle Unebenheiten und kleinere
Roststellen im und am Bodenblech, die durch den damaligen Unfall entstanden sind, konnte ich nun schön und in Ruhe beseitigen. Man
hat echt Platz zum arbeiten.
Das neue Heckblech und die Bleche für die Kofferraumscharniere wurden angepaßt und mit kleinen Treibschrauben erstmal an der
Karosse fixiert und ausgerichtet. Hier ist zu den Maßen die man so hat, eigentlich auch gutes Augenmaß gefragt.
Als alle Ausrichtarbeiten beendet waren und auch der optische Aspekt allen Anforderungen entsprach, wurde alles wieder dauerhaft
miteinander verbunden. Hier hab ich meine ersten Schweißerfahrungen gemacht. Was im Lehrbuch schon steht: Die Flächen sollten
doch richtig sauber sein!!!
Auch die Haltebleche für das Kofferraumschloß wurden wieder angeschweißt. Der Öffnungsmechanismus von der B-Säule aus, hatte den
"Prototypenstatus" erfolgreich bestanden, sich auf Dauer bewehrt und durfte natürlich wieder mit von der Partie sein.
Im Zuge dessen, verschwanden auch gleich alle unbeliebten Löcher im Bodenblech, die leider durch Montieren von nicht
originalen Auspuffanlagen entstanden sind. Hier ist zum ersten mal mein "zweites Hobby" zusehen....meine Füße fotografieren.
Da ich das originale Tankloch im Kotflügel schon immer als derben Schönheitsfehler empfand, sollte ein DTM-Tankdeckel in's
Heckblech integriert werden. Dummerweise schnitt ich ein überdimensionales Trapez oder Parallelogramm anstatt einem Loch ins Blech.
Lehrgeld Nummero Uno: Durch's Einschweißen verzog sich das neue Heckblech. Shit!
Was mich dabei am meisten geärgert hat, ist die Tatsache, das trotz Ausbeularbeiten eines Karosserie-Meisters gespachtelt werden
mußte. Der einzige große "Spachtelfleck" am Auto. Ich ärger mich heute noch darüber....grrrrrrrr!
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