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MY CAR - Revision Zwei

Die Verbreiterung der Radkästen (1)

Angefangen hat die Sache mit den Radkästen eigentlich erst, als ich dabei war mir Alu-Felgen auszusuchen. Die Größe war schnell gefunden, 14 Zöller sollten es sein. Allerdings ist ja die Breite ein wichtiger Aspekt, den man nicht aus den Augen verlieren sollte. Viele Meinungen habe ich mir zu der Paßgenauigkeit verschiedener Felgenbreiten und deren Einpreßtiefe angehört. Die Meinungen gehen da ziemlich weit auseinander. Die einen "ziehen" die Radläufe mit der Wagenhebermethode, die anderen flexen die Radhäuser auseinander und schweißen sie breiter wieder zusammen und die dritte Fraktion baut wohl nur an und denkt sich: Wird schon passen. Entschieden hatte ich mich für eine Felgebreite von 7 Zoll. Die Felgen selber haben eine Einpreßtiefe von 45mm, die durch Spurplatten verändert werden durfte. Angefangen habe ich an der Hinterachse mit 20mm Platten auf jeder Seite. Als ich die Räder dann montiert hatte, standen die schon ziemlich gewaltig nach außen. Allerings schliffen sie immer noch an den Federbeinen. Wie sich demnach zeigte, reichten die 20mm Platten nicht aus, und bin somit mit 30mm pro Seite unterwegs. An der Vorderachse war das ein wenig anders. Bedingt durch die eh schon breiter gewordene Spur beim Einbau der GTI-Bremsanlage, haben hier 10mm Platten auf jeder Seite ausgereicht.
Ich entschloß mich für die oben genannte Version Zwei und verbreiterte die Radkästen so, in dem ich neue Halbschalen etwas weiter nach außen anschweißte. Aber seht selbst...

Vergrößer mich! Aller Anfang ist schwer...besonders hier war es so. Die erste halbe Stunde versuchte ich mir aus Pappe eine Art Lehre zu basteln, die ich dann einfach nur ranhalten bräuchte, um die perfekte Position der neuen Radschalen zu haben. Pustekuchen! Es ging nicht so und ich suchte mir feste Punkte, von denen ich beim Messen ausgehen konnte.

Vergrößer mich! Ich hatte mich entschieden, die Radkästen an der Kante weg zuschneiden, wo jene anfangen schräg nach unten zu verlaufen, wenn man von oben drauf schaut. Kurze Rede langer Sinn, ich schmiß die Flex an und machte wieder mal mein Auto "kaputt".

Vergrößer mich! Hier mal der eben angesprochene Blick von oben. Viel blieb von den Radkästen nicht übrig. Wie auch am Heckblech waren die Klebekanten der Kotflügel an den Radkästen mit Rost besät. Ein bekanntes Problem beim Trabant. War aber auch egal, kamen ja neue ran.

Vergrößer mich! Nachdem die neuen Radschalen zurecht geschnitten waren, wurden diese so an der Karosse mit kleinen Treibschrauben fixiert, das sie ca. 2cm auf den alten Radkästen auflagen und die Reifen gerade noch so abgedeckt wurden. Es wurde die erste Einfederprobe mit neuen Radkästen durchgeführt...

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